Fünfmillionstes Kompaktfahrzeug aus Rastatt. Produktionsstart der neuen A-Klasse Limousine

Im Mercedes-Benz Werk Rastatt ist das fünfmillionste Mercedes-Benz Kompaktfahrzeug „Made in Rastatt“ seit dem Anlauf der ersten A-Klasse im Jahr 1997 vom Band gelaufen. Damit knackt das Mercedes-Benz Werk Rastatt eine historische Marke bei seinen Produktionszahlen für die A-, B-Klasse und den GLA.

Außerdem erweitert das Werk Rastatt zugleich sein Portfolio mit der A-Klasse Limousine. Ab sofort produziert das Lead-Werk des Kompaktwagen-Produktionsverbunds von Mercedes-Benz Cars am Standort Rastatt vier Kompaktmodelle (A- und B-Klasse, A-Klasse Limousine und GLA).

Vor einem Jahr hat Mercedes-Benz Cars eine umfassende globale Anlaufkaskade gestartet. Die Produktion der A-Klasse Limousine startete im dritten Quartal 2018 im Joint Venture-Produktionswerk COMPAS (Cooperation Manufacturing Plant Aguascalientes) in Mexiko. Die neue A-Klasse Limousine wird somit an zwei Standorten innerhalb des globalen Produktionsnetzwerks von Mercedes-Benz Cars produziert.

Der Anlauf der neuen Mercedes-Benz A-Klasse Limousine ist ein weiterer wichtiger Schritt in der Produktion der neuen Kompaktwagengeneration, die flexibel und effizient an fünf Standorten produziert wird

Aktuell besteht die Kompaktwagenfamilie aus sieben Modellen: Mercedes-Benz A-, B-Klasse, CLA, CLA Shooting Brake, GLA, A-Klasse Limousine und der A-Klasse Limousine mit langem Radstand, welche seit dem dritten Quartal in Peking speziell für den chinesischen Markt produziert wird.

Mercedes-Benz hat im Werk Rastatt umfassend in Technologien und Know-how investiert. Die geschaffene Infrastruktur erlaubt es, die A-Klasse Limousine in die laufende Serienproduktion zu integrieren: Sie rollt von den gleichen Bändern wie bereits seit April 2018 die neue A-Klasse Kompaktlimousine und der GLA. Damit entstehen künftig drei Modelle in einer Fertigungslinie.

Spitzentechnologien definieren Produktionsstandards neu

Vernetzung, Digitalisierung, Flexibilität und Nachhaltigkeit sind die Schlüsselbegriffe in der Produktion von Mercedes-Benz Cars. Das gilt in besonderem Maße für das Werk Rastatt: Es ist mit allen Werken des globalen Kompaktwagen-Produktionsverbunds vernetzt und kann bei Bedarf sogar aus der Ferne auf Anlagen und Roboter zugreifen – etwa um neue Software aufzuspielen. Außerdem ist das Werk mit modernen, digitalen Produktionstechnologien und zukunftsweisenden Industrie 4.0-Lösungen ausgestattet. Einige Beispiele:

Die A-Klasse Limousine ist in zahlreichen Ausstattungsvarianten bestellbar. FTS liefern Warenkörbe mit genau jenen Komponenten und Bauteilen ans Band, die für das individuelle Fahrzeug nötig sind. Dort werden sie ohne Zwischenpuffer montiert. Das macht die Produktion besonders effizient und flexibel.

Zur optionalen Ausstattung der neuen A-Klasse Limousine gehören Head-up-Displays (HUD). Sie projizieren wichtige Informationen direkt ins Sichtfeld des Fahrers auf die Frontscheibe. Ein besonderes Verfahren hilft, die Anzeige präzise zu justieren: An ausgewählten Stellen auf dem Montageband setzt sich ein Mitarbeiter mit einem Tablet-Computer, der mit zwei zusätzlichen Kameras ausgestattet ist, hinter das Lenkrad. Die eine Kamera misst das Tablet auf einen bestimmten Punkt in der Instrumententafel ein. Auf dem Bildschirm erhält der Mitarbeiter über Pfeile Hinweise, in welche Position er das Tablet bringen muss. Ist diese erreicht, wird automatisch eine Aufnahme über die zweite Kamera ausgelöst und das Bild analysiert. Die abgeleiteten Einstellparameter werden über WLAN via OBD-Schnittstelle an das Steuergerät des HUD gesendet und dieses entsprechend justiert. Die zweite Kamera überprüft abschließend die Position und die Form des Bildes.

Q-LIVE vereint, optimiert und digitalisiert die Qualitätsregelsysteme in der Produktion. Device-unabhängig und ohne Mehraufwand ist es ein smartes und intuitives User-Interface mit Schnittstellen zu vorhandenen Systemen.

Neue Hardwarelösungen in Kombination mit digitaler Datenübertragung ersetzen sukzessive die Dokumentation aller Arbeitsschritte auf Papier in der Produktion. Als Teil dieser strategischen Umstellung werden in Zukunft die Begleitdokumentation der Fahrzeuge am Band und die Belege für die Absicherung interner Prozesse papierlos sichergestellt. Dabei helfen unter anderem neue Bildschirme am Band und mobile Endgeräte.

Durch kontinuierliche Verbesserungen über die letzten Jahre konnte das Werk Rastatt deutliche Reduzierungen im Energieverbrauch pro Fahrzeug erreichen. Unter anderem wurde ein neues energieeffizienteres Lackiersystem installiert. In der Produktion steht zudem die Vermeidung von Produktions-Abfall im Fokus.

Seit dem Jahr 2011 hat es das Mercedes-Benz Werk Rastatt geschafft, den spezifischen CO₂-Ausstoß pro Jahr durch verschiedene Maßnahmen annähernd um die Hälfte zu reduzieren. Bis 2022 werden alle Mercedes-Benz Cars Werke in Europa CO₂-neutral mit Energie versorgt.

Wir verwenden Cookies

Damit wollen wir unsere Webseiten nutzerfreundlicher gestalten und fortlaufend verbessern. Wenn Sie die Webseiten weiter nutzen, stimmen Sie dadurch der Verwendung von Cookies zu.